Nominierung: 100 Prozent Rückenwind für Simone Huth-Haage

Simone Huth-Haage soll auch in den kommenden Jahren den Donnersbergkreis im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten. Darin waren sich die Mitglieder der CDU einig und nominierten die Abgeordnete erneut zur Kandidatin für die Landtagswahl 2011.

In der Jahnturnhalle Kirchheimbolanden waren die Plätze schnell komplett belegt. Tische und Stühle für weitere Gäste mussten rasch noch herbeigebracht werden. Die Reden von Simone Huth-Haage und der rheinland-pfälzischen Spitzenkandidatin, Julia Klöckner, erhielten reichlich Beifall.

Beide Frauen kritisierten die Rekord-Schuldenpolitik der SPD-Landesregierung. Für Prestigeprojekte wie den Nürnburgring gebe die die Regierung Beck Unsummen aus. Dagegen höre man zu dringenden Problemen, die die Menschen vor Ort bewegten, von den Sozialdemokraten nichts. Klare Aussagen etwa zu den Themen flächendeckende DSL-Versorgung, Ärztemangel im ländlichen Raum oder Zukunft der Einwohner in den von Auflösung bedrohten Verbandsgemeinden fehlten. Eine künftige Regierung mit Beteiligung der Christdemokraten wolle dagegen die Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt der Politik rücken. Belange der verschiedenen Generationen – egal, ob eine verbesserte Schulbildung für Kinder und Jugendliche oder eine verbesserte Teilhabe von Senioren – müssten wieder in den Fokus gerückt werden. 

Nach langem Applaus wählte die Donnersberger CDU Simone Huth-Haage mit 100 Prozent der Stimmen. Mit diesem Ergebnis kann die Abgeordnete nun mit reichlich Rückenwind die erfolgreiche Politik für ihre Heimatregion fortsetzen und in ein paar Monaten in den Wahlkampf starten. Bei jazziger Saxophonmusik und vielen angeregten Gesprächen in gemütlicher Runde klang der Abend in der Jahnhalle aus.