Huth-Haage bedauert Absage von Minister Lewentz

Mit Bedauern nimmt die Donnersberger Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage zur Kenntnis, dass die Landesregierung keine Servicestelle der Vermessungs- und Katasterverwaltung in Winnweiler einrichten will. Das geht aus einem Schreiben von Innenminister Roger Lewentz hervor.
 
„Staatssekretärin Heike Raab hat bei einer Personalversammlung im November die Einrichtung einer solchen Servicestelle in Winnweiler zugesagt. Und Verbandsbürgermeister Rudolf Jakob hätte dafür sogar Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt“, erklärt Huth-Haage.
Daher sei der Sinneswandel im Innenministerium unverständlich.
 
Vor allem Lewentz’ Hinweis, dass „das Internet beim Bürgerservice zunehmend bürgerfreundliche Angebote der Verwaltung enthalten“ werde, ginge derzeit noch an der Realität vorbei. „Im Moment sind wir hier im ländlichen Raum meist noch weit vom schnellen Internet entfernt“, betont die Abgeordnete. „Und das erschwert die Arbeit der Bürger immens, wenn sie mit der Verwaltung online in Kontakt treten wollen.“
 
„Jedes Jahr, das mit der Servicestelle in Winnweiler hätte überbrückt werden können, wäre ein Gewinn für die Menschen hier gewesen“, meint Huth-Haage. Zum einen bis die Datenautobahnen ausgebaut  seien. „Zum anderen müssen wir aber auch an die Mitarbeiter des Katasteramts denken“, sagt die Abgeordnete. „Auch für sie ist jedes Jahr wichtig, bis man für ihr Ausscheiden etwa eine Altersregelung treffen kann."

Ihr Missfallen über das Vorgehen des Innenministeriums trägt Huth-Haage kommende Woche Minister Lewentz auch persönlich vor.