Unterricht nach Stundenplan? Bisher keine Verbesserung der Unterrichtsversorgung im Donnersbergkreis

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres bewertet die Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage die aktuellen Zahlen zum Unterrichtsausfall an rheinland-pfälzischen Schulen und  im Donnersbergkreis als unbefriedigend hoch.  Gegenüber dem Vorjahr seien in diesem Schuljahr sogar noch mehr Stunden ausgefallen. „Auch wenn Ministerin Ahnen stets von guter Unterrichtsversorgung spricht, die Realität an unseren Schulen sieht anders aus. Landesweit fallen jede Woche an allen rheinland-pfälzischen Schulen rund 20.000 Unterrichtsstunden aus, das bestätigt auch die Landesregierung“ erklärt Huth-Haage.

 

Auch der Donnersbergkreis bleibe davon nicht verschont. An den Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus, Gesamtschulen und Gymnasien fehlen den Schülern jede Woche rund 450 Unterrichtsstunden,  so die Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage.  Dies entspreche rechnerisch etwa einem Bedarf von weiteren 18 Lehrkräften. Zu diesen strukturellen Fehlstunden komme noch der kurzfristige, temporäre Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen hinzu.

 

 „Diese Stunden fehlen unseren Kindern, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwächsten und der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Die Landesregierung weiß darum und spart trotzdem auf dem Rücken der Kinder, denn der Lehrermangel gehört der Vergangenheit an. Es gibt hunderte von Junglehrern, die den bisher ausgefallenen Unterricht sehr gerne übernehmen würden. Die rot-grüne Landesregierung setzt jedoch andere Prioritäten. Die CDU-Landtagsfraktion werde den weiterhin zu hohen Unterrichtsausfall im Bildungsausschuß des Landtages thematisieren“, so Huth-Haage.