Gelder für Schulsozialerbeit stark

Der Donnersbergkreis soll ab dem kommenden Schuljahr in jeder Verbandsgemeinde die Stellen eines Schulsozialarbeiters zur Hälfte bezahlen. Das fordern die Christdemokraten im Kreistag und ihr Antrag wird fraktionsübergreifend mehrheitlich beschlossen.

Im Frühjahr 2012 war das Projekt Schulsozialarbeit an Grundschulen in allen Verbandgemeinden eingeführt worden. Eine Anschubfinanzierung bis Ende 2013 kam vom Bund.  zur Verfügung zu stellen. Doch die Hoffnung, dass danach das Land Rheinland-Pfalz in die Förderung einsteigt, hat sich nicht erfüllt. "Dennoch hilft die Schulsozialbeit erfolgreich das  Miteinander an den Grundschulen zu verbessern", betont Kreistagsmitglied Simone Huth-Haage. "Daher lohnt es sich, sich weiter für das Projekt stark zu machen."

 Die Zuständigkeit für die Schulsozialarbeit liegt beim Kreis. Daher hält es die CDU-Fraktion für angemessen, dass sich der Donnersbergkreis in den Verbandsgemeinden, in denen die guten Angebote der Schulsozialarbeit an Grundschulen aufrecht erhalten sollen, in einem angemessenen Rahmen an den dort entstehenden Kosten beteiligt. Die andere Hälfte der Stelle muss die jeweilige Verbandsgemeinde als Schulträger finanzieren.