Wahlkampftag beginnt um 5.30 Uhr

Ein Aktionstag von früh morgens bis in die späten Abendstunden. Die Zielgerade fest im Blick starten Donnersberger Christdemokraten am Dienstag einen wahren Wahlkampf-Marathon.  Bei den ersten Sonnenstrahlen schnürt sich auch Simone Huth-Haage die Schuhe.

Bereits um 5.30Uhr stehen die Ersten CDUler mit ihrer Landtagsabgeordneten vor der Eisenberger Gießerei Gienanth, verteilen Brötchen an die Arbeiter der Frühschicht, plaudern am Werkstor über die wirtschaftliche Lage und informieren sich über die Interessen der Arbeitnehmer.

Zwei Stunden später empfängt die  Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz, Brigitte Mannert, in Bayerfeld eine kleine Delegation zum Info-Frühstück.
 
Unterdessen werden für diesen Tag die ersten Wahlstände aufgebaut, Bürgermeister-Kandidaten machen sich auf zu ihren Tür-zu-Tür-Aktionen.
 
Es folgt ein Treffen mit dem Stadtbeauftragten des Malteser-Hilfsdiensts, Thorsten Siemon, in Obermoschel.  Er freue sich, Vorsitzender einer Gruppe sein zu können, die weit über die Ortsgrenzen Obermoschels hinaus im gesamten Kreisgebiet tätig sei. "Leider würdigt die Kreisverwaltung unser Engagement zu wenig. Von dieser Seite würden wir uns einfach mehr Unterstützung erhoffen", sagt Simon.

Dann kommt Simone Huth-Haage mit einigen Parteifreunden beim Weingut „Martinspforte“ in Einselthum an. Dort informiert sie der Seniorchef der Familie Bayer über die Wege der Direktvermarktung im Zellertal.

Schließlich steht ein Gespräch mit der Behindertenbeauftragten des Donnersbergkreises, Susanne Röss, in Kirchheimbolanden auf dem Programm. Als Ansprechpartnerin für Betroffene und deren Angehörige sei sie oft Anlaufstelle bei behördlichen Fragen, fungiere somit als Bindeglied zur Verwaltung", berichtet sie über ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. "Aber die Situation von behinderten Menschen muss weiter ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden", betont sie. Vor allem die  schulische Inklusion wolle sie weiter vorantreiben, so Röss, und einen Behinderten-Beirat für den Donnersbergkreis aufbauen.

Nach 20 Uhr geht der Marathon mit einem Besuch bei der Türkischen Gemeinde in Eisenberg zu Ende.  Yüksel Önder freut sich, die Parteifreunde an diesem Abend willkommen zu heißen. Auf der Terrasse des Türkischen Kulturvereins werden zahlreiche Pläne für deutsch-türkische Vorhaben in der Stadt geschmiedet. So entsteht etwa die Idee zu einem orientalischen Basar auf dem Marktplatz.