Finanzielle Hilfe für Unwetteropfer

Schnelle unbürokratische Hilfe: Das fordert die Donnersberger Landtagsabgeordnete, Simone Huth-Haage. Durch die extremen Regenfälle vom Wochenende müssen die Menschen in den Verbandgemeinden Alsenz-Obermoschel und Rockenhausen – aber auch in vielen anderen Teilen von Rheinland-Pfalz – nun mit existenziellen Schäden zurechtkommen. Häuser wurden durch Hochwasser und Schlamm zerstört und somit unbewohnbar, Autos sind nicht mehr fahrtüchtig. „Da ist finanzielle Unterstützung ist jetzt absolut notwendig“, betont Simone Huth-Haage.

„Die Elementarschadensregelung des Landes ist nicht zeitgemäß und praktikabel. Dies hat sich schon bei dem Hochwasser im Appeltal gezeigt“, erklärt die Abgeordnete. Es müssten gleich mehrere Flächenlandkreise oder vergleichbar große Regionen betroffen sein, damit finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt würden, hatte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) verlauten lassen.

Das will Simone Huth-Haage nicht gelten lassen: „ Es kann nicht sein, dass die Größe des betroffenen Gebietes ausschlaggebend für eine staatliche Hilfe ist. Entscheidend muss die Schwere der Schäden und die Betroffenheit der Menschen sein.“ Auf eine Öffnung des Topfes für Elementarschäden wird die Donnersberger CDU-Politikerin nun im Landtag hinwirken.