"Erzieherinnen verlieren die Geduld mit Rot-Grün "

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagfraktion, Simone Huth-Haage, MdL, weist darauf hin, dass die rot-grüne Kindertagesstättenpolitik bei Erzieherinnen keine Akzeptanz mehr finde. Im Rahmen einer kleinen Anfrage musste die Landesregierung eingestehen, dass in dieser Legislaturperiode der Landesregierung bereits rund 24 000 Unterschriften von Erzieherinnen für bessere Rahmenbedingungen an Kindertagestätten übergeben wurden. In Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt rund 33 000 Mitarbeiter an  Kindertagesstätten.

 „24 000 Unterschriften, die ein Zeugnis von den schlechten Rahmenbedingungen an den Rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten geben, die Bildung neuer landesweiter initiativen wie „Kita mit Zukunft“ und  „Initiative gute Kita“, zeigen, dass die Jubelmeldungen der Landesregierung nichts mit dem Alltag der Erzieherinnen vor Ort gemein haben: Erzieherinnenmangel, zu große Gruppengrößen, die zudem oftmals überschritten werden, immer neue Aufgaben ohne zusätzliches Personal – das kann auf Dauer nicht gut gehen.  Gleichzeitig kürzt Rot-Grün bei der Erzieherinnenfortbildung und der Sprachförderung. So verspielt man das Vertrauen der Expertinnen vor Ort – den Erzieherinnen. Auf Dauer ist eine solche  Situation nicht haltbar und geht auf Kosten der Erzieherinnen und vor allem der Kinder.“ So Huth-Haage.

Huth-Haage fordert von der Landesregierung einen Masterplan für das kommende Jahr zur Verbesserung der Betreuungsqualität an den Rheinland-Pfälzischen Kindertagesstätten. Denn das Land setze im Kindertagesstättengesetz die Rahmenbedingungen fest, nach denen sich die Gruppengrößen und die Fördermöglichkeiten in den Kindertagesstätten richten. Daran müssten sich auch die Träger halten. Deshalb sei auch die Landesregierung gefordert, wenn es um die Verbesserung der Qualität gehe. Denn das Kindeswohl müsse Vorrang vor Prestigeprojekte wie der Energieagentur, der Friedensakademie oder dem Nationalpark haben.