"Flüchtlingsgipfel bringt konstruktive Ergebnisse"

„Viele konstruktive Ergebnisse können wir mit nach Hause nehmen“, das betont  die Donnersberger Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage nach dem Flüchtlingsgipfel in Mainz, den die CDU-Landtagsfraktion am Donnerstag veranstaltet hat. Rund 240 Bürgermeister und Landräte haben an der Veranstaltung teilgenommen – auch Vertreter aus dem Donnersbergkreis.
Drei Forderungen  sieht Simone Huth-Haage als besonders wichtig für unsere Region an:
1.)    dass die zur Verfügung gestellten  Bundesmittel  in Höhe von 24 Millionen Euro direkt und ohne Abzüge unverzüglich an die Kommunen weitergeleitet werden.
2.)     dass die Arbeit in den Aufnahmeeinrichtungen besser koordiniert wird. Die Verteilung der Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz sollte beispielsweise Familienzusammenführungen aber auch berufliche Qualifikationen oder Ausbildungswünsche der Menschen berücksichtigen. Außerdem müsse ein Augenmerk auf den Gesundheitszustand der Flüchtlinge gelegt werden. So mache es beispielsweise wenig Sinn – wie geschehen –, einen Dialysepatienten in einem abgelegenen Dorf unterzubringen.
3.)    dass die Sprachförderung für Flüchtlinge ausgeweitet und somit eine schnellere und bessere Integration ermöglicht wird. Dabei sollten schon  die Jüngsten berücksichtigt werden – etwa durch eine optimierte Sprachförderung in Kindergärten oder durch sogenannte Starterklassen.