Bessere Verzahnung von Kita und Grundschule

Gestärkte Kinder, größere Arbeitszufriedenheit bei Erzieherinnen und Grundschullehrer: Auf viel Interesse stieß das Konzept des Bildungshauses beim Symposium „Ist mein Kind gut auf die Schule vorbereitet?“,  zu dem die rheinland-pfälzische CDU-Landtagsfraktion eingeladen hatte. Die familienpolitische Sprecherin, Simone Huth-Haage, begrüßte dazu  in den Räumen des Mainzer Abgeordnetenhauses Dr. Petra Arndt, die Bildungshäuser in Baden-Württemberg wissenschaftlich  begleitet.

In diesen Einrichtungen  geht es darum, Kindertagesstätten und Grundschulen besser zu verzahnen, um Kindern so den Übergang von der einen Bildungseinrichtung zur nächsten zu erleichtern.  Bei dem  Modellprojekt, das seit 2007 an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg läuft, werden vielerlei positive Entwicklungen beobachtet. Etwa eine Verbesserung beim Erwerb von Sprachkompetenzen oder  eine Stärkung des Selbstbewusstseins bei Schulanfängern. „Außerdem empfinden Erzieherinnen  wie Grundschullehrer diese Kooperation meist als bereichernd, weshalb sie mit ihrer Arbeit zufriedener sind“, erklärte  Dr. Petra Arndt (Biologin und Psychologin), die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am  TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm forscht.

„Ein Modell, von dem man einiges  lernen kann“, meint CDU-Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage, bei der Diskussion im Anschluss an den Vortrag der Wissenschaftlerin.  Und die anwesenden Lehrer, Erzieherinnen und Elternvertreter stimmten dieser Einschätzung zu.