Starthilfe für Solarprojekte im Donnersbergkreis

„Die Entwicklung alternativer Energien ist eine Erfolgsgeschichte“, betont Simone Huth-Haage. „Und es lohnt sich, sie ständig fortzuschreiben.“ In der jüngsten Sitzung des Kreistages schlug die Landtagsabgeordnete daher die Schaffung einer „Flächenbörse für Solarprojekte im Donnersbergkreis“ vor.

Das Ziel: das vorhandene Potenzial für Photovoltaikanlagen besser auszuschöpfen. Auf einer Internet-Plattform könnten geeignete Flächen – etwa auf Dächern großer Scheunen – zum Verpachten angeboten werden. Gleichzeitig gebe es aber auch die Möglichkeit, Gesuche von Investoren einzustellen, erklärte Huth-Haage.

Privathaushalte und Betriebe, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen, werden künftig von der Bundesregierung stärker gefördert. Sie gewinnen acht statt drei Cent pro Kilowattstunde (bei Anlagen bis zu einer Leistung von 800 Kilowatt). Diese Förderung gelte es zu nutzen, so die Abgeordnete. Eine Flächenbörse könnte in diesem Zusammenhang Gebäude- und Grundstückseigentümer sowie Investoren und örtliche Handwerkern schneller zusammenbringen. Datenschutzrechtlich sei eine solche Börse unbedenklich, da Angebote und Gesuche auf Eigeninitiative erfolgten.

Huth-Haage regte darüber hinaus an, über den Einsatz von Solarscouts nachzudenken.

Nachdem im Kreistag breite Zustimmung für den Antrag der Landtagsabgeordneten signalisiert wurde, prüft die Verwaltung nun, wie sie den Vorschlag umsetzen kann.