Kindervorlesungen zum vierten Mal am Start

Zusammen mit echten Wissenschaftlern verschiedensten Geheimnissen auf die Spur kommen, das können Nachwuchsforscher bei der vierten Auflage der Donnersberger Kindervorlesung. Diese Veranstaltungsreihe ist speziell für Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren gedacht. Organisiert hat sie die Donnersberger Landtagsabgeordnete Simone Huth-Haage.

Die Entdeckungsreise beginnt am Freitag, 30. April, 15 Uhr, im Forum der Georg-von-Neumayer Realschule Plus in Kirchheimbolanden. Dort nimmt Prof. Dr. Hans-Joachim Fuchs vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Kinder in „Gletscherwelten“ mit, erklärt, warum die Eismassen so faszinierend sind und warum man sich um sie große Sorgen machen muss.

Zweite Station ist am Freitag, 7. Mai, 15 Uhr, das Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler. „Wie gewinnt man mit Spielen den Nobelpreis und warum?“, verrät dann Prof. Dr. Oliver Krumke vom Fachbereich Mathematik der Universität Kaiserslautern. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen geht er Fragen nach wie zum Beispiel: Was ist eine gute Gewinnstrategie beim Spielen?, Warum führt der Bau von neuen Straßen zu Staus und was hat das mit Mathematik zu tun? Die Grundlagen der sogenannten Spieltheorie, einem Zweig der Mathematik, wird dabei erläutert.

„Abenteuer Naturschutz – den Geheimnissen biologischer Vielfalt auf der Spur" heißt es am Freitag, 21. Mai, 15 Uhr, im Forum der Georg-von-Neumayer Realschule Plus in Kirchheimbolanden. Prof. Dr. Thomas Efferth vom Institut für Pharmazie und Biochemie der Universität Mainz bereist die ganze Welt auf Suche nach Pflanzen, deren Wirkstoffe für neue Medikamente eingesetzt werden können, um Krankheiten zu bekämpfen. Über seine spannenden Entdeckungen will er den Kindern berichten.

Dass die Rechnung 1+1=1 nur in seltenen Fällen aufgeht, wissen aufgeweckte Nachwuchsforscher natürlich. Doch vor 20 Jahren gab es so einen spektakulären Fall. Damals wurde aus der DDR und der Bundesrepublik ein deutscher Staat. Wie es zu der Teilung Deutschlands kam und wie sie überwunden wurde, macht Prof. Dr. Andreas Rödder vom Historischen Seminar der Universität Mainz am Freitag, 11. Juni, 15 Uhr, in der Eisenberger Realschule Plus deutlich. Mit den Kindern spielt er dann einige historische Ereignisse nach.

Alle Teilnehmer der Kindervorlesung erhalten einen Pass. Bei jeder Veranstaltung – die alle etwa eineinhalb Stunden dauern – können sich die Kinder einen Stempel in ihren Forscher-Pass geben lassen. Und wer am Ende vier Stempel-Abdrücke vorweisen kann, auf den wartet eine Überraschung.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine kurze Anmeldung der Kinder gebeten per E-Mail unter simone.huth-haage@web.de.