Eine Ohrfeige für die rot-grüne Kindertagesstättenpolitik

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Simone Huth-Haage, MdL, sieht sich durch den Länderreport der Bertelsmann Stiftung in ihrer Kritik an den Rahmenbedingungen der rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten bestätigt. Die vom Land gesetzten Rahmenbedingungen seien in vielen Fällen zu schlecht, um dem Anspruch der frühkindlichen Bildung gerecht zu werden. Der Länderreport bezeichne die Qualität der frühkindlichen Bildung in Rheinland-Pfalz als „ausbaufähig“. Weiter stellt der Länderreport fest, dass die Bildungschancen der unter Dreijährigen sich verschlechtern würden, wenn die Kinder statt in einer Krippe andere Gruppenformen besuchen, in denen auch ältere Kinder betreut werden würden. In Rheinland-Pfalz gelte dies für 70 Prozent der unter dreijährigen Kinder in Kindertagesstätten.

„Rot-Grün hat allzu lange allein auf möglichst hohe Betreuungsquoten gesetzt. Diese Quoten sind jedoch teuer erkauft. Sie sind nämlich nicht in qualitativ hochwertigen Krippen entstanden, sondern durch die Öffnung der Kindergärten. Die Folgen sind große Gruppen und eine schlechtes Betreuungsverhältnis im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Da zudem noch der hausgemachte Erzieherinnenmangel drückt, spitzt sich die Situation in den Kindertagesstätten auf Kosten der Kinder und der Erzieherinnen immer stärker zu. Rot-Grün muss endlich umsteuern und die Qualität der frühkindlichen Betreuung und Erziehung in den Kindertagesstätten fördern.“, so Huth-Haage.