Ministerpräsidentin weit von der Wirklichkeit in Kitas entfernt

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Simone Huth-Haage, zeigt sich erstaunt über die jüngsten Äußerungen der Ministerpräsidentin zur Kindertagesstättenpolitik der Landesregierung. Das Bekenntnis der Ministerpräsidentin „Ich war schon lange nicht mehr im Kindergarten“ offenbart, dass die rot-grüne Kindertagesstättenpolitik an der Lebenswirklichkeit der Erzieherinnen, Eltern und Kinder vorbeilaufe, so Huth-Haage.

„Die CDU-Landtagsfraktion hat in einem eigenen Kindertagesstättenforum diese Woche mit Erzieherinnen, Trägern und Leitungen von Kindertagesstätten über die Probleme und Herausforderungen der Kindertagesstätten diskutiert. Einhelliges Ergebnis: Es muss mehr Personal in die Kindergärten und Krippen. Die Rahmenbedingungen in den Kindergärten sind alles andere als gut. Der Erzieherinnenmangel führt zu häufigen Personalwechseln und langen Zeiten, in denen die Stellen unbesetzt sind. Die zunehmende Altersspreizung durch die Öffnung des Kindergartens für Zweijährige und die damit verbundenen zusätzlichen Diagnose- und Förderaufgaben wurden nicht mit ausreichenden Ressourcen unterlegt. Die Folge ist, dass sich die Erzieherinnen häufig unzumutbaren Belastungen gegenüber sehen und in einigen Fällen wichtige pädagogische Angebote nicht mehr aufrecht erhalten können. Rheinland-Pfalz darf sich seine Betreuungsquote bei den unter dreijährigen Kindern nicht auf Kosten der Erzieherinnen und der pädagogischen Qualität erkaufen. Wenn Frau Dreyer schon jetzt ausschließt, dass die pädagogischen Rahmenbedingungen in der Kindertagesstätten auf absehbare Zeit verbessert werden, fährt sie die Kindertagesstätten sehenden Auges vor die Wand.“