Neuordnung der Schulferien gefordert

„Eine breite Debatte über eine mögliche Neuordnung der Schulferien unter Einbeziehung der Schulen, der Eltern und der einschlägigen Verbände ist in Rheinland-Pfalz überfällig“, so heute die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Simone Huth-Haage, und der CDU-Landtagsabgeordnete, Martin Brandl, der dem Bildungsausschuss des Landtages angehört. Brandl und Huth-Haage reagieren damit auf die Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zur Haltung der Landesregierung zu einer Neuausrichtung der Schulferien. Die Landesregierung sieht nach ihrer Antwort keinen Handlungsbedarf.

„Das Sommerhalbjahr ist in den Schulen aufgrund der jetzigen Ferienaufteilung sehr lang. Das bedeutet gerade gegen Ende für Schüler, Eltern und Lehrer eine Qual. Gleichzeitig wird es für immer mehr Familien immer schwieriger, einen Sommerurlaub in der Hochsaison finanziell zu stemmen. Auch die langen Sommerferien stellen für viele berufstätige Eltern mit Blick auf die Kinderbetreuung eine besondere Herausforderung dar. Deshalb halten wir es unter pädagogischen und familienpolitischen Gesichtspunkten für sinnvoll, über eine Neuordnung der Schulferien nachzudenken. Besonderen Charme hätten Pfingstferien, die mit Abstrichen bei den Herbst- bzw. Sommerferien eingeführt werden könnten. Dies würde das lange Sommerhalbjahr sinnvoll unterteilen und vielen Familien einen Urlaub in der preiswerteren Vorsaison ermöglichen. Die Landesregierung macht es sich zu einfach, wenn sie dieses Thema einfach negiert. Hier ist eine breite Debatte nötig.“